Flexible Geldanlage

Posted by ach1m | Posted in Alltägliches, Geld | Posted on 13-06-2009

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Schon lange war ich auf der Suche nach einer flexiblen Geldanlange. Das “flexibel” beinhaltet für mich, dass ich z.B. ein Konto oder ein Investment dynamisch “besparen” kann. Sprich; Ein Konto, wo ich monatlich ohne feste Bindung Gelder drauf überweisen kann und trotzdem jeder Zeit in vollem Umfang darüber verfügen kann. Dies sollte dann besten Falls noch mit einem attraktiven Zins vergütet werden.

Nach den ersten Erkundigungen im Freundeskreis (Bankbetriebswirt), war klar: Ein Tagesgeldkonto muss her. “Leider” bieten viele Banken diese Möglichkeit und man kann als Laie schlecht “den Besten” erkennen. Auch hier habe ich wieder auf die Fachkompetenz im Freundeskreis vertraut und bin nun Kunde der comdirekt AG (Tochter-Unternehmen der Commerzbank AG).

Hier vorweg ein Vergleichsdiagramm bekannter Tagesgeldkontenanbieter:

comd_diagramm

Die comdirekt AG hat mich mit folgenden Punkten als Kunde gewonnen:

  • 4,0 % Zinsen (bis Kapitalwert 10.000 €)
  • Kostenlose Kontoführung
  • Kostenloser Finanzreport
  • Keine Mindestanlagesumme und Kündigungsfristen
  • Testsieger Stiftung Warentest (gut – Note: 1,7) Ausgabe 03/09

Das Tagesgeldkonto kann man bequem online eröffnen. Nach dem Ausfüllen der notwendigen Daten kann man das Erfasste entweder selber ausdrucken oder sich kostenlos per Post zustellen lassen. Da ich keinen Drucker besitze, habe ich den Postweg gewählt.

Heute, 23.05.09, hatte ich dann das Antwortschreiben im Briefkasten. Alles war fein säuberlich vorbereitet und ich brauchte das Schreiben nur noch mit meiner Unterschrift zu quittieren. Nun muss ich noch bei der Post mein Schreiben mit Post Ident verifizieren und dann kann es losgehen. Wenn mein Konto als eröffnet gilt, werde ich einen weiteren Bericht dazu schreiben.

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Hinterlegte Links:

  1. comdirekt AG
  2. Commerzbank AG
  3. comdirekt AG – Tagesgeldkonto (Direktlink)
  4. Tagesgeldkonto (Wikipedia)
  5. Post Ident (Wikipedia)

Sichere Passwörter

Posted by ach1m | Posted in HowTo's | Posted on 12-06-2009

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Lock In der heutigen Zeit besitzt man zwangsläufig mehrere Accounts im Internet. Hier ein eMail-Konto, dort ein Social-Network, Warenhäuser, YouTube, eBay, diverse Webdienste und und und … ohne Registrierung läuft heute nichts mehr, ist ja bekannt. Wenn ich es round-about überschlage, schätze ich dass ich in etwa 25-30 Accounts am Laufen habe. (Anmerkung: Diese werden auch genutzt und vegetieren nicht vor sich hin!)

Hell yeah, wir sind online!

Posted by ach1m | Posted in Blog | Posted on 12-06-2009

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Howdy, ;)

dies ist nun der erste Artikel der online erstellt wird und der Öffentlichkeit präsentiert werden darf. Soll heißen, wenn Du gerade dass erste Mal www.infoschubla.de besuchst, bist Du einer der Ersten Besucher. Dies ist ein Gemeinschaftsblog von vier Freunden bzw. langjährigen Internet-Bekanntschaften (näheres dazu kannst du bereits in der Sidebar lesen).

Und was gibt es hier zu holen?

Ganz einfach, jeeede Menge. Eine riesige Schublade wird sich nun hier, hoffentlich über lange Zeit, mit jeder Menge Informationen füllen. Da wir vier Autoren sind, werden natürlich viele Information zu mehreren Themen zu lesen sein. Das ist auch die Grundidee dieser Seite. Eine breite Masse ansprechen um möglichst viele interessante Diskussionen zu Stande kommen zu lassen.

Betreibst auch Du/Ihr einen Gemeinschaftsblog dann lasst es uns wissen, evtl. kann sich ja was daraus ergeben. Was auch immer. :)

Kritik / Lob / Anregungen darf gerne in Form von Kommentaren gepostet werden.

Grüße, ach1m // infoschubla.de – Team

Backup / Datensicherung

Posted by sascha.singert | Posted in HowTo's | Posted on 18-05-2009

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Ein Backup (dt. Datensicherung) dient zumeist dazu Daten vor Datenverlust zu bewahren, indem die Daten entfernt gesichert werden. Datenverlust kann bspw. durch Schädlinge, versehentliches Überschreiben und Hardware-Ausfall entstehen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Was bedeutet entfernt? Nun, je nach persönlicher Einstellung, genügt dazu ein USB-Stick, eine externe Festplatte, der Zweitrechner/Laptop oder die CD bzw. DVD.

Diese Datenträger sind in der Praxis der einfachste Weg der Datensicherung. Man speichert die wichtigen Daten weg und fertig. Je nach Wert (finanziell, symbolisch) der Daten kann dies ausreichen.

All diese Datenträger haben im privaten Bereich gemeinsam, dass sie sich in der gleichen Wohnung befinden. Brennt es, sind nicht nur die Originaldaten, sondern auch die abgesicherten Daten vernichtet. In so einem Fall war die Datensicherung nutzlos. Wie schon im Artikel zu RAIDs erwähnt, eignet sich ein RAID-Verbund nicht für Backups, denn ein Schädling genügt und alles ist gelöscht.

Wie so oft in der IT, geht die größte Gefahr nicht von Schädlingen aus, sondern von Benutzerfehlern. Absichtliches oder versehentliches Löschen/Überschreiben von Daten führt dann direkt oder indirekt zu Datenverlust. Vorausgesetzt man besitzt die nötige Disziplin, kann das Großvater-Vater-Sohn-Prinzip den Effekt mildern.

Neben der Wahl des richtigen Datenträgers spielt auch der Ort der Aufbewahrung eine Rolle. Wie schon erwähnt kann ein Brand die Datensicherung nutzlos machen, also muss ein geeigneter Ort her. Mögliche Orte zur Aufbewahrung der Datensicherung sind Freunde, Bekannte, Familienmitglieder, Bankschließfächer, der Notar oder angemieteter Speicherplatz im Internet. Je nach Sensibilität der Daten sollten diese verschlüsselt und getarnt werden – bevorzugt auch die unwichtigen Daten, damit niemand wichtig von unwichtig unterscheiden kann.

Die Daten online abzusichern hat den Vorzug, dass diese überall und immer abrufbar sind – dies kann natürlich auch ein Nachteil sein. Je nach Datenvolumen braucht es viele Stunden, bis die Daten überhaupt hochgeladen wurden. Besitzt man nicht das nötige Wissen muss man zudem dem Dienstleister das nötige Vertrauen entgegenbringen. Trotz allem ist ein Online-Backup die bequemste Form der Datensicherung.

Es gibt nicht DIE pauschale Lösung für Privatleute um korrekte Datensicherung zu betreiben. Zu sehr hängt dies vom Geld und vom Wissen ab. Achtet man allerdings auf die Datenträgerwahl und den Aufbewahrungsort kann man selbst als Privatperson unheimlich effektiv sichern. Gerne vergessen wird auch, dass die Wiederherstellung der Daten zuverlässig und leicht funktionieren sollte.

So und noch etwas Werbung am Rande: vielleicht werde ich einen Online-Backup-Dienst in’s Leben rufen. Schreibt mich deshalb doch einfach mal an ;)

RAID kurz und knackig

Posted by sascha.singert | Posted in HowTo's | Posted on 11-05-2009

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Es gibt oft und gerne Mißverständnisse beim Thema RAID. Für ausführliche Informationen muss ich euch bitten die Suchmaschine eurer Wahl zu befragen.

RAID steht für “redundant array of independent disks” und man unterscheidet diverse Arten und Level. Dabei werden mehrere Datenträger (meistens Festplatten) zu einem Verbund zusammengeschlossen um diverse Funktionalitäten zu erhalten (bessere Leistung, Redundanz usw.).

Arten

Es gibt Softwarelösungen, die als Software-RAID bekannt sind und die Funktionalität zumeist voll und ganz erfüllen. Da dies die CPU stark belastet wird in der Praxis auf Hardware-RAIDs zurückgegriffen, eher bekannt als RAID-Controller. Solche Controller haben einen eigenen Prozessor, was das System stark entlasten kann. In der Praxis zeigt sich, dass man bei der Wahl des Controllers nicht geizen sollte.

Level

Die am häufigsten verwendeten RAID-Level sind 0, 1,  5 und Kombinationen daraus. Verbindet man bspw. 0 und 5 würde man dies RAID 05 oder RAID 50  nennen, je nachdem, wie kombiniert wurde.

RAID 0 (stripe): die zu schreibenden Daten werden gleichmäßig auf zwei und mehr Datenträger verteilt. Daraus resultiert eine höhere Schreib- und Lesegeschwindigkeit aber auch sofortiger Verlust aller Daten, sobald einer der Datenträger defekt ist

RAID 1 (mirror): die Daten werden identisch auf zwei oder mehr Datenträger abgelegt. Geht ein Datenträger kaputt enthalten die andren noch eine exakte Kopie der Daten, also kein Datenverlust.

RAID 5 (parity): Dieser Level sorgt für eine höhere Leistung und eine der mindestens 3 Laufwerke kann während dem Betrieb ausfallen, ohne dass Datenverlust riskiert wird.

Diese Level können (fast) beliebig kombiniert werden. Neben diesen Level und den möglichen Kombinationen gibt es unzählige weitere Varianten (http://de.wikipedia.org/wiki/RAID).

Mißverständnis zum Thema Backup

Auch wenn man glaub bei RAID 1 oder 5 seine Daten gut gesichert zu haben stimmt dies nicht. Zwar wird hier dem Datenverlust durch Hardware-Ausfall entgegengewirkt, doch ein korrektes Backup wird damit nicht ersetzt. Gehen wir von der Situation aus, dass ein Virus o. ä. das System befällt und fleißig alles löscht. Die Daten sind trotz RAID verloren. Über ein korrektes Backup könnte der Stand der Daten wieder sauber hergestellt werden.