Peinlich – mal wieder

Posted by sascha.singert | Posted in Netzfundstücke, Politik, YouTube und Co. | Posted on 21-10-2009

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Kaum sieht man die News (früher hieß das doch mal Nachrichten, oder?) zu Politikern im TV, sollte man bereits die Lachmuskeln aufwärmen. Denn dann brilliert die selbst ernannte Elite zumeist durch Unwissenheit über deren eigenen Entscheidungsbereich. Schon die, von Kindern, gestellte Frage “Was ist ein Browser?” sticht sehr hervor:

Aber dem nicht genug, das Internet ist besteht ja nur aus Zeitungsarchiven und irgendwelchen Informationen, die man finden kann. Noch viel schöner zu diesem Thema empfinde ich diese Erkenntnis

Ach Google ist keine Firma mit Produkten namens “Google SMS” und “Google Wave” … nein … nein … Google IST das Internet!

Aber Hut ab Frau Zypries, Peer-to-Peer (p2p) haben Sie fast richtig in den Satz eingebaut. Hat zwar mit SMS nichts zu tun, aber immerhin scheinen Sie zu wissen, dass man als Peer den Sender und/oder Empfänger bezeichnet. Oder wird Musik doch per SMS ausgetauscht? Und kann ich über Torrents SMS verschicken?

Wählen ist wichtig

Posted by sascha.singert | Posted in Politik, YouTube und Co. | Posted on 15-09-2009

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Schon etwas länger ist online zu bemerken, wie sich immer mehr der Unmut über die aktuelle Politik und die damit verbundenen Zukunftsaussichten anwächst. Statt sich über wirklich wichtige (und unbequeme) Themen Gedanken zu machen wird das Theater- und Blendwerk in Berlin fortgesetzt.

Lasst die Videos einfach auf Euch einwirken:

Nichts davon ist erfunden. Es ist aktuelle Politik (oder war zumindest in Diskussion) und die nahe Zukunft. Die kommende Wahl bringt hoffentlich die Wende …

Umgehen von Kinderporno-Sperren ist strafbar

Posted by sascha.singert | Posted in Alltägliches, Netzfundstücke, Politik | Posted on 19-08-2009

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Gut so! Wirklich? Leute, die Kinder zur Befriedigung ihrer sexuellen Bedürfnisse missbrauchen sind, aus gutem Grund, gesellschaftlich geächtet. Doch statt sich tatsächlich mit dem Problem zu befassen wählte man im Politik-Kindergarten den einfachen Weg: Symptombekämpfung.

Der Titel gibt sinngemäß die Aussage von Jörg Ziercke (Präsident des Bundeskriminalamts) wider. Bereits das versehentliche Ansurfen der Stopp-Schilder soll strafbar sein, auch wenn noch niemand erklärt hat, wie man vorher wissen soll, dass die aufgesuchte Webseite gesperrt ist. Das Stopp-Schild ist der einzige Weg, dies herauszufinden. Doch das aufzusuchen ist strafbar. Nach dem Willen des Kindergartens soll nun das Umgehen der Sperren ebenfalls strafbar werden. Soll nun auch das Recht entzogen werden alternative DNS-Server zu nutzen, die keine Sperren implementiert haben? Selbst wenn der Beweggrund eigentlich nur die Angst vor der Strafe ist so ein Stopp-Schild zu finden?

In mir keimt immer mehr der Verdacht, dass man versucht das Volk nach dem Willen der Politik wieder hörig zu machen … für was auch immer. Bevormundung, Zensur und das geschickte Ausnutzen der gesellschaftlichen Ängste werden ihr Ziel, dank des schleichenden Prozesses,  schon irgendwann erreichen.

Nochmal die schöne Metapher von Volker Pispers

Warum ich immer vom Kindergarten schreibe? Kinder leben bis zur Pubertät (und z.T. danach) in ihren Fantasie-Welten und nehmen die Realität nur soweit wahr, wie nötig und möglich. Für die geistige Entwicklung der Kinder ist dies wichtig. Es ist für mich einfach nicht glaubwürdig, dass Politiker in der Realität leben.

Zensursula fordert Benimm für Internet

Posted by sascha.singert | Posted in Alltägliches, Politik | Posted on 23-07-2009

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So oder so ähnlich klingt es. Immerhin darf man ja im Internet jeden beleidigen und alles tun und lassen was man will … zumindest wenn man Frau von der Leyen glaubt. Wie auf einem Schulhof soll es im Internet zugehen mit Vertrauenslehrern usw.

Setzt man das Internet (als virtuelle Welt) mit dem Alltag gleich, so zeigt sich, dass das Internet eine Straße ist, auf die die Lehrer und Eltern vorbereiten, aber keinen echten Einfluss haben. Ständig gehen Kinder über rote Ampeln und Obacht: es laufen mehr Erwachsene als Kinder darauf.

Konsequent verfolgt Sie den Weg, den Sie mit den Web-Sperren deutlich begann: Verbot, Bevormundung und Aktionismus.

Vielleicht sollten wir Ihr von der Netiquette erzählen oder besser noch ausdrucken und zuschicken! Aber vermutlich hat sie als vielbeschäftigte Politikerin und Mutter keine Zeit für so etwas belangloses.