Von den Älteren lernen

Posted by sascha.singert | Posted in Alltägliches, Blog, Gesundheit, Netzfundstücke | Posted on 12-10-2009

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Einleitung (kann man überspringen)
Vor kurzer Zeit habe ich von einer neuen Studie bzw. Erkenntnis erfahren, die belegt, dass die Gesundheitssituation im IT-Bereich unheimlich schlecht ist. Naja, soweit nichts Neues. Viel interessanter sind dabei die Äußerungen in den Foren zu diesem Thema:
Oftmals, das traf auch auf mich vor einigen Jahren zu, sind es gerade die Jüngeren, die der Meinung sind, dass man im IT-Bereich besser bezahlt wird und es deshalb auch “schmerzen” darf. Ja, im Vergleich zu einer/m KassierIn im Discounter werden ITler weniger ausgebeutet. Aber gehen wir doch mal auf den Begriff “Schmerzen” ein und was damit gemeint ist.
Die etwas älteren (erfahreneren) ITler berichten vom Hörsturz und Burn-Out oder weniger schlimmen Dingen, wie wochenlanger Durchfall, Dauerkopfschmerzen und Konzentrationsverlust. Manches davon habe ich bei Kollegen selbst erlebt.
Was man dagegen machen kann? Sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren und die Arbeit mal Arbeit sein lassen, wenn es zu viel wird. Kleinere und größere Pausen sind wichtig.

Schön dazu finde ich die folgenden Foren-Einträge:
Ich bin ausgestiegen – heute geht es mir gut
ITler sind halt Nutten
Ein wesentlicher Grund liegt im Wesen von Software

Gerade “Wesen von Software” kann ich bestätigen. Aber kommen wir langsam zum Punkt.

Hauptteil
Mir fällt schon länger auf, dass junge Leute die erfahrenen Ignorieren oder gar verspotten. Dies liegt zum Teil an der Form der Schulbildung, der Erziehung und der Verwirrung!? durch die Umwelt (Fernsehen, Radio, Internet, …). Als Junger ist man gerne überheblich. Als Alter lässt man die Jungen ihre eigenen Erfahrungen machen. Beides ist falsch und richtig. Wieso? Ich als Beispiel: Durch meinen Opa erhielt ich eiserne Disziplin (ok, hat mit der Freundin nachgelassen *hust*) und Durchhaltevermögen … das brachte mir fiese Augenringe (gerade ist es halb vier morgens) und machte mich zu einem guten Softwareentwickler. Schon häufiger kam es vor, dass ich mir überlegte, wie ich Informationen in Technologie X verpacken könnte: Menschen als XML, Gebäude als Array, A*-Algorithmus zum Überwinden der Hindernisse auf dem Esstisch, …
Eigentlich ziemlich lustig manchmal, aber inzwischen weiß ich dies, dank der Erfahrungen von Älteren, als Überlastung zu deuten. Als alter Sack, von ganzen 26 Jahren, kann ich es nur empfehlen auf die Greise, also so Mitte 30 und älter, zu hören und deren Erfahrungen ernst zu nehmen. Kommt der Hörsturz ist es zu spät.

PS: sollten zu viele Beschwerden eintreffen bin ich bereit das Alter der Greise auf 35 und älter zu korrigieren :D

Umgehen von Kinderporno-Sperren ist strafbar

Posted by sascha.singert | Posted in Alltägliches, Netzfundstücke, Politik | Posted on 19-08-2009

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Gut so! Wirklich? Leute, die Kinder zur Befriedigung ihrer sexuellen Bedürfnisse missbrauchen sind, aus gutem Grund, gesellschaftlich geächtet. Doch statt sich tatsächlich mit dem Problem zu befassen wählte man im Politik-Kindergarten den einfachen Weg: Symptombekämpfung.

Der Titel gibt sinngemäß die Aussage von Jörg Ziercke (Präsident des Bundeskriminalamts) wider. Bereits das versehentliche Ansurfen der Stopp-Schilder soll strafbar sein, auch wenn noch niemand erklärt hat, wie man vorher wissen soll, dass die aufgesuchte Webseite gesperrt ist. Das Stopp-Schild ist der einzige Weg, dies herauszufinden. Doch das aufzusuchen ist strafbar. Nach dem Willen des Kindergartens soll nun das Umgehen der Sperren ebenfalls strafbar werden. Soll nun auch das Recht entzogen werden alternative DNS-Server zu nutzen, die keine Sperren implementiert haben? Selbst wenn der Beweggrund eigentlich nur die Angst vor der Strafe ist so ein Stopp-Schild zu finden?

In mir keimt immer mehr der Verdacht, dass man versucht das Volk nach dem Willen der Politik wieder hörig zu machen … für was auch immer. Bevormundung, Zensur und das geschickte Ausnutzen der gesellschaftlichen Ängste werden ihr Ziel, dank des schleichenden Prozesses,  schon irgendwann erreichen.

Nochmal die schöne Metapher von Volker Pispers

Warum ich immer vom Kindergarten schreibe? Kinder leben bis zur Pubertät (und z.T. danach) in ihren Fantasie-Welten und nehmen die Realität nur soweit wahr, wie nötig und möglich. Für die geistige Entwicklung der Kinder ist dies wichtig. Es ist für mich einfach nicht glaubwürdig, dass Politiker in der Realität leben.

Zensursula fordert Benimm für Internet

Posted by sascha.singert | Posted in Alltägliches, Politik | Posted on 23-07-2009

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So oder so ähnlich klingt es. Immerhin darf man ja im Internet jeden beleidigen und alles tun und lassen was man will … zumindest wenn man Frau von der Leyen glaubt. Wie auf einem Schulhof soll es im Internet zugehen mit Vertrauenslehrern usw.

Setzt man das Internet (als virtuelle Welt) mit dem Alltag gleich, so zeigt sich, dass das Internet eine Straße ist, auf die die Lehrer und Eltern vorbereiten, aber keinen echten Einfluss haben. Ständig gehen Kinder über rote Ampeln und Obacht: es laufen mehr Erwachsene als Kinder darauf.

Konsequent verfolgt Sie den Weg, den Sie mit den Web-Sperren deutlich begann: Verbot, Bevormundung und Aktionismus.

Vielleicht sollten wir Ihr von der Netiquette erzählen oder besser noch ausdrucken und zuschicken! Aber vermutlich hat sie als vielbeschäftigte Politikerin und Mutter keine Zeit für so etwas belangloses.

Das Link – ABC

Posted by ach1m | Posted in Alltägliches, Netzfundstücke | Posted on 19-07-2009

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Link-ABC, was ist das denn?
Ich bin neulich über einen interessanten Blogartikel gestolpert. Leider kann ich diesen Artikel nicht wiederfinden in meiner Chronik, verdammt.
Auf jeden Fall hatte dort der Autor einen Artikel geschrieben wo er all seine Links auflistet, nur anhand der Autovervollständigung im Browser. Firefox in meinem Fall. Man tippt zum Beispiel ein A in die Adressleiste und den ersten Link den Firefox vorschlägt schreibt man dann also nieder. Recht simpel, oder?
Ok, dann will ich mal gleich Anfangen:

A – Antin’s USA Tagebuch – http://antin.my-magix.de/

B – ach1m´s weblog – http://blog.my-magix.de/

C – Caschys Blog – http://stadt-bremerhaven.de/

D – Daily Tim – http://dailytim.de/

E – eBay Motors – http://ebaymotors.de/

F – Wordpress Forum – http://forum.wordpress-deutschland.org/

G – German Bash – http://german-bash.org/

H – Hotmail – http://hotmail.de

I – Infoschubla.de – Board – http://www.infoschubla.de/board/

J – Caschys Blog – http://stadt-bremerhaven.de/

K – KompoZer – http://kompozer.net

L – ach1m’s lifestream – http://lifestream.my-magix.de/

M – momworx – http://momworx.de/

N – meinVZ – http://www.meinvz.net

O – OnlineTvRecorder – http://www.onlinetvrecorder.com/ ( crap :D )

P – PixelStarter – http://www.pixelstarter.de/

Q – Amazon-Produkt – http://www.amazon.de/Logitech-QuickCam-3500-inkl-Headset…/

R – German Bash – http://german-bash.org/

S – smartprogramming – http://smartprogramming.de/

T – Twitter – http://twitter.com/ach1m

U – Peruns Weblog – http://www.perun.net/

V – Vec-Community – http://www.vec-community.de

W – HTML Validator – http://validator.w3.org

X – Xbox – http://www.xbox.com/de-DE/

Y – Infoschubla.de – http://www.infoschubla.de/

Z – ZweiPunktNull – http://www.zweipunktnull.org/blog/

Trackbacks hierzu sind natürlich gerne gesehen. :)

Professionalität

Posted by sascha.singert | Posted in Alltägliches, Blog | Posted on 14-07-2009

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Was bedeutet es, wenn jemand professionell ist? Nun, beschäftigen wir uns doch vorher mit dem Versuch zu erklären, was der Begriff Professionalität enthält:

  • Leistung ergibt Gegenleistung (tatsächlich selten in Form von Geld)
  • Verzicht auf Täuschung
  • Verlässlichkeit
  • Klartext reden (und danach handeln)
  • Distanz wahren (und dennoch die Nähe suchen)
  • Fachkompetenz (durch Ausbildung oder Praxis)
  • Erfahrung (fachlich, menschlich)
  • gründliche Planung (kein Aktionismus)
  • konstruktiver Umgang der Mitmenschen auch im Konfliktfall (Beleidigung vermeiden)
  • Kompromissbereitschaft (bessere Lösung den eigenen Interessen vorziehen)
  • den eigenen Wert erkennen (Stellenwert im Gespräch, Marktwert)
  • Trennung von Tat und Täter (Umwelteinflüsse bedenken)
  • Strikte Trennung von Privat- und Geschäftsleben
  • vorbildliches Verhalten (Anstand)

Manche der genannten Punkte ergänzen und vermischen sich in den jeweiligen Situationen, dennoch, erst wenn alle Punkte erfüllt sind, kann man von Professionalität und einem wahren Profi reden. Also ist jemand professionell, sobald die Punkte erfüllt werden.

Das ist schwierig, gerade bei finanziellen Nöten, hohem Zeitdruck und der Abhängigkeit von unprofessionellen Individuen. Doch trotz widriger Umstände beißt ein wahrer Profi die Zähne zusammen und erbringt die zugesprochene Leistung.

Jeder definiert Professionalität im Detail ein wenig anders, und bestimmt habe ich vergessen noch einige Punkte aufzulisten. Es ist ein subjektiver Begriff, denn es existiert kein objektiver Maßstab, doch die Essenz der Professionalität ist eindeutig: die Gemeinschaft steht im Vordergrund, nicht die einzelne Person.