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Posted by scarabeuz | Posted in YouTube und Co. | Posted on 25-08-2009

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Erfahrungsbericht: city-map Internetmarketing AG

Posted by sascha.singert | Posted in Blog | Posted on 20-08-2009

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Heute ist mir etwas “witziges” passiert, was ich niemandem vorenthalten möchte. Aber vorher möchte ich darauf hinweisen, dass dieser Erfahrungsbericht auf Tatsachen beruht und nichts davon erfunden ist und nicht dazu gedacht ist die Firma “city-map Internetmarketing AG” zu diffamieren oder schlecht zu reden (winke winke zu den Anwälten).

Die oben genannte Firma bietet die Möglichkeit seine eigene Firma in das Verzeichnis aufzunehmen. Die Franchisepartner verwalten die regionalen Einträge; in meinem Fall Stuttgart.

Letzte Woche wurde ich von Mr. X (Name geändert) der oben genannten Firma angerufen. Man wolle meinen Eintrag bei stuttgart.city-map.de aktualisieren. Tatsächlich hatte sich zwischenzeitlich die Anschrift geändert und so stimmte ich telefonisch der Aktualisierung zu mit der Bitte, dass ich zumindest eine Bestätigungs-E-Mail erhalte. Den Vorschlag Werbung zu schalten lehnte ich dankend ab mit dem Hinweis, dass dies bei mir keinen Sinn hätte.

Ende letzter Woche bekam ich von meiner Nachbarin einen losen Schrieb von oben genannter Firma. Ich war doch etwas erstaunt als ich erfuhr, dass dieses Formular (mit meinen persönlichen Daten darauf; keine erwartete Bestätigung) im Sammelbriefkasten für Zeitungen lag, der für das ganze Haus zugänglich ist. Hätte das Schreiben einen richtigen Umschlag, statt der Broschüre, gehabt, wäre das nicht einmal ein Kritikpunkt. Wie ich erfahren habe, ist dies aber rechtlich nicht tragisch, weil ich in dem Fall als Firma gelte. Trotzdem unschön.

Heute erhielt ich von Mr. X erneut einen Anruf. Offenbar sind Mobilfunknummern in den Einträgen nicht mehr gestattet/erwünscht (in den AGB bzw. Nutzungsbedingungen fand ich keine Aussage darüber). Deshalb bat mich Mr. X eine nicht falsche Telefonnummer (auf der er mich übrigens anrief) zu nennen, die er stattdessen in den Eintrag packt. Erst auf Nachfrage erklärte er den Umstand, dass Mobilfunknummern nicht mehr erlaubt seien. Da ich ihm keine Festnetznummer nennen wollte gab er mir den Hinweis, dass dies dann gelöscht würde. Auch hier erklärte er den Umstand erst auf Nachfrage: der gesamte Eintrag wird gelöscht! Es schien ihn nicht zu interessieren, dass die Angabe einer Mobilfunknummer in meinem Fall dem potentiellen Kunden mehr nützt.

Bezogen auf Eintragsänderungen und zukünftige Schreiben bat ich ihn doch Umschläge zu verwenden und sagte, dass ich dies für problematisch halte. Daraufhin konterte Mr.X mit den Worten “trotzdem geht sie das nichts mehr an” mit einem offensichtlich genervten Unterton gefolgt von einem schnellen “Tschüss”. Stimmt, meine Daten gehen mich nichts an … das vermittelte durchaus einen zweifelhaften Umgang mit Kunden seitens Mr. X.

Was ist da gerade passiert? Mein Eintrag wurde aktualisiert, ich bekam einen losen Schrieb (ein Formular, keine Bestätigung) und einen weiteren Anruf, dessen Ergebnis nun die Löschung meines Eintrags ist, weil ich keine Festnetznummer nennen wollte? Vor dem Anruf erhielt ich keinen Hinweis, dass Mobilfunknummern nicht mehr erwünscht sind.

Mein Fazit: gibt genug andere Verzeichnisdienste, die ich stattdessen nutze

Umgehen von Kinderporno-Sperren ist strafbar

Posted by sascha.singert | Posted in Alltägliches, Netzfundstücke, Politik | Posted on 19-08-2009

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Gut so! Wirklich? Leute, die Kinder zur Befriedigung ihrer sexuellen Bedürfnisse missbrauchen sind, aus gutem Grund, gesellschaftlich geächtet. Doch statt sich tatsächlich mit dem Problem zu befassen wählte man im Politik-Kindergarten den einfachen Weg: Symptombekämpfung.

Der Titel gibt sinngemäß die Aussage von Jörg Ziercke (Präsident des Bundeskriminalamts) wider. Bereits das versehentliche Ansurfen der Stopp-Schilder soll strafbar sein, auch wenn noch niemand erklärt hat, wie man vorher wissen soll, dass die aufgesuchte Webseite gesperrt ist. Das Stopp-Schild ist der einzige Weg, dies herauszufinden. Doch das aufzusuchen ist strafbar. Nach dem Willen des Kindergartens soll nun das Umgehen der Sperren ebenfalls strafbar werden. Soll nun auch das Recht entzogen werden alternative DNS-Server zu nutzen, die keine Sperren implementiert haben? Selbst wenn der Beweggrund eigentlich nur die Angst vor der Strafe ist so ein Stopp-Schild zu finden?

In mir keimt immer mehr der Verdacht, dass man versucht das Volk nach dem Willen der Politik wieder hörig zu machen … für was auch immer. Bevormundung, Zensur und das geschickte Ausnutzen der gesellschaftlichen Ängste werden ihr Ziel, dank des schleichenden Prozesses,  schon irgendwann erreichen.

Nochmal die schöne Metapher von Volker Pispers

Warum ich immer vom Kindergarten schreibe? Kinder leben bis zur Pubertät (und z.T. danach) in ihren Fantasie-Welten und nehmen die Realität nur soweit wahr, wie nötig und möglich. Für die geistige Entwicklung der Kinder ist dies wichtig. Es ist für mich einfach nicht glaubwürdig, dass Politiker in der Realität leben.